Infektionen in der Schwangerschaft

Maserninfektion in Schwangerschaft erhöht Risiko für Komplikationen

Bei Masernausbrüchen haben schwangere Frauen möglicherweise ein erhöhtes Risiko, im Verlauf der Schwangerschaft Komplikationen zu erleiden. Grundsätzlich wird schwangeren Frauen empfohlen, sich von Menschen mit ansteckenden Krankheiten oder Symptomen wie hohem Fieber fern zuhalten.

Vielen Frauen im fruchtbaren Lebensalter fehlt der Impfschutz.

Mehr hierzu unter diesem Link.

Weiterlesen...

Lyme-Borreliose

Der häufigste Übertragungsweg der Borrelien erfolgt über einen Zeckenstich. Diese bakterielle Infektion sollte unverzüglich antibiotisch mit zum Beispiel Penicillin Human tick behandelt werden. Zum Nachweis einer Ansteckung des intrauterinen Feten dient eine Bestimmung der Antikörper durch eine Nabelschnurpunktion oder später der Nachweis in der Plazenta.

Weiterlesen...

Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)

Die Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist eine Viruserkrankung, die durch Zecken übertragen wird. Die Infektionsgefahr ist regional sehr unterschiedlich und besteht prinzipiell die Möglichkeit einer Impfung. Selten kommt es nach einem Zeckenbiss zu einer FSME (Hirn- und Hirnhautentzündung). Aus einer solchen Hirn- und Hirnhautentzündung können dann jedoch auch Folgeschäden wie Lähmungen bis hin zu Todesfällen resultieren. zecke

Nach bisherigen Erkenntnissen scheint es jedoch keine Ansteckungsgefahr für das Kind im Mutterleib zu geben.

Weiterlesen...

Schwangerschaft: Nicht eigenmächtig auf Antibiotika verzichten

Da eine entsprechende Infektion in der  Schwangerschaft das Risiko einer Fehl- oder Frühgeburt erhöhen kann, sollte die Einnahme eines verordneten Antibiotika nicht eigenmächtig, z. B. aus der Sorge, dass das Baby durch das Antibiotika Schaden nehmen könnte, abgebrochen werden.

Weiterlesen...

Schweinegrippe in Schwangerschaft erhöht Komplikationsrisiko

05.08.2009 – Eine Schweinegrippe-Infektion gefährdet Schwangere und deren Ungeborene in besonderem Maße, weswegen sämtliche vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ergriffen werden sollten. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München hin.

Weiterlesen...

Streptokokken

Streptokokken-Infektion

Bei bis einem Drittel aller Schwangeren finden sich Streptokokken der Gruppe B (GBS) im Genitalbereich, die in der Regel keinerlei Symptome verursachen – und auch nicht eine Frühgeburt, wie früher vermutet wurde. Erst während der Geburt kommt es manchmal zu einer Ansteckung des Kindes. Meist verläuft diese aber auch harmlos und braucht nicht behandelt zu werden.

Weiterlesen...

Scharlach

Scharlach und Schwangerschaft

Es handelt sich um eine ansteckende Infektionskrankheit, die Halsschmerzen, einen typischen Hautausschlag und die typisch rote “Himbeerzunge” verursacht. Scharlach zählt zu den klassischen Kinderkrankheiten, weil er vorwiegend im ersten Lebensjahrzehnt auftritt. Aber auch Erwachsene können daran erkranken, denn gegen diese Infektionskrankheit gibt es praktisch keine Immunität. Dies bedeutet, dass man sich an Scharlach mehrfach anstecken kann.

Weiterlesen...

Masern

Masern und Schwangerschaft

Die Erkrankung zum Genus Morbillivirus in der Familie der Paramyxoviren. Das Masernvirus ist sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie erhöhten Temperaturen, Licht, UV-Strahlen, fettlösenden Substanzen und Desinfektionsmitteln.

in Deutschland ist die Häufigkeit der Masern durch die seit etwa 30 Jahren praktizierte Impfung im Vergleich zur Vorimpfära zwar insgesamt deutlich zurückgegangen, doch kommt es immer wieder zu kleinräumigen Ausbrüchen.

Weiterlesen...

Hepatitis

Hepatitis und Schwangerschaft

Normalerweise kann die Leber ihre Arbeit während einer Schwangerschaft trotz der erhöhten Anforderung gut bewältigen. So birgt eine Schwangerschaft weder ein erhöhtes Risiko einer Hepatitis-Erkrankung noch werden Verlauf und Heilungschancen durch eine Schwangerschaft negativ beeinflusst. Bei 10 von 1000 Schwangerschaften werden Virus-Hepatitiden festgestellt, 50% entfallen dabei auf Hepatitis B.

Weiterlesen...

Pilzinfektionen

Pilzinfektionen in der Schwangerschaft

Soor wird durch den Hefepilz Candida albicans verursacht. Drei von vier Frauen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer Scheidenpilzerkrankung, viele auch wiederholt. Das hat normalerweise nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Weiterlesen...

Chlamydieninfektion

Chlamydieninfektion: Auswirkungen auf Fruchtbarkeit und Schwangerschaft

Chlamydien (Chlamydia trachomatis) sind bakterienähnliche Kleinstlebewesen, die sehr verbreitet sind. Eine Übertragung ist durch sexuellen Kontakt sowie perinatal möglich. Weiterhin kann der Erreger durch infektiöses Augensekret und durch die Hände übertragen werden. Eine Chlamydieninfektion ist die häufigste aller sexuell übertragbaren Krankheiten. Besonders häufig betroffen sind sexuell aktive Frauen zwischen 15 und 24 Jahren.

Weiterlesen...

Listeriose

Listeriose (Listeria monocytogenes)

Reservoir

Listerien sind im landwirtschaftlichen Bereich weit verbreitet. Die Bakterien werden hier häufig im Tierfutter, besonders in verdorbener Silage gefunden. L. monocytogenes kann auch im Kot von Tieren und sogar im Stuhl gesunder Menschen nachgewiesen werden.

Weiterlesen...

Varizellen

Varizellen (Windpocken), Herpes zoster (Gürtelrose)

Das Varicella-Zoster-Virus (VZV) kann zwei verschiedene klinische Krankheitsbilder verursachen: Varizellen (Windpocken) bei exogener Erstinfektion und Herpes zoster (Gürtelrose) bei endogener Reaktivierung.

istock_000016139205xsmall Varizellen sind äußerst kontagiös; nach einer Exposition erkranken über 90 von 100 empfänglichen, d.h. seronegativen Personen.

Die Inkubationszeit der Varizellen kann 8–28 Tage betragen, sie liegt in der Regel bei 14–16 Tagen.

Weiterlesen...

Ringelröteln

Ringelröteln (Parvovirus B 19) – nicht zu verwechseln mit Röteln

Das Parvovirus B19 ist höchst ansteckend und befällt vorwiegend Kinder. Es verursacht eine Erkrankung mit einem typischen rötelnähnlichen Ausschlag auf den Wangen und am Körper. Er ist girlandenförmig und in der Mitte heller, daher der Name „Ringelröteln”.

Die meisten Erwachsenen (ca. 65%) sind immun. Falls keine Immunität besteht, kann eine Ringelröteln-Erkrankung während der Schwangerschaft (v.a. innerhalb der ersten 20 Schwangerschaftswochen) das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen.

Weiterlesen...

Toxoplasmose

Toxoplasmose

Die Toxoplasmose wird durch Parasiten, dem Toxoplasma gondii hervorgerufen. Die Übertragung kann durch ungenügend gegartes Fleisch oder Umgang mit (jungen) Katzen erfolgen. Beim gesunden Erwachsenen verläuft die Infektion in der Regel symptomlos, jedoch kann eine erstmalige Infektion in der Schwangerschaft zu schweren Schädigungen (z.B. der Augen oder des Gehirns) beim Ungeborenen führen, die zum Teil erst nach Jahren in Erscheinung treten.

Weiterlesen...

Röteln (Rubella)

Röteln (Rubella)

Vorkommen

Das Rötelnvirus ist weltweit endemisch verbreitet. In Populationen, in denen nicht geimpft wird, erfolgen 80–90 % der Infektionen im Kindesalter. In gemäßigten Klimazonen wird im Frühjahr die höchste Erkrankungshäufigkeit beobachtet. In Deutschland (BRD) wurde 1974 die Rötelnimpfung eingeführt. Sie wird seit 1980 als Kombinationsimpfung (mit Masern und Mumps) empfohlen. In der DDR war die Rötelnimpfung nicht allgemein verfügbar. Seit 1990 wird auch in den neuen Bundesländern die MMR-Impfung angewendet. Wie in Westdeutschland hat sie im Vergleich zur Vorimpfära zu einem deutlichen Rückgang der Rötelnmorbidität geführt.

Weiterlesen...

CMV – Cytomegalie

CMV – Cytomegalie

Das Cytomegalovirus (CMV) ist die häufigste Ursache für eine angeborene Virusinfektion in Deutschland. Etwa 1% aller Neugeborenen in Deutschland kommen mit einer CMV-Infektion auf die Welt. Man nimmt an, dass etwa 10% der CMV-infizierten Neugeborenen symptomatisch erkrankt sind (Schädigungen des Zentralen Nervensystems, insbesondere von Gehör, Spracherwerb und Augen, Schädigung innerer Organe und der Blutbildung). Obwohl die unterschiedlichen Aspekte der Prophylaxe, Diagnostik und Therapie angeborener und peripartal erworbener CMV-Infektionen sehr komplex sind, sind durch neue diagnostische Methoden günstige Voraussetzungen entstanden, um betroffene Schwangere und Neugeborene frühzeitig zu erkennen.

Weiterlesen...

Herpes

Herpes

Im Allgemeinenspricht man vom “Herpes” und meint dabei den Herpes-simpex-Virus. Es gibt zwei verschiedene Typen des Herpes-simplex-Virus.

Der erste Typ (HSV Typ 1) ist hochinfektiös, äussert sich durch schmerzhafte Bläschen („Fieberbläschen“) am Mund (Herpes labialis) und wird über den Bläscheninhalt und Speichel übertragen.Die Infektion erfolgt durch engen Hautkontakt, Küssen, gemeinsames Verwendeneines Glases oder Löffels oder Benutzen derselben Zahnbürste und Tröpfcheninfektion (z.B. beim Niesen).

Weiterlesen...

Impfen und Schwangerschaft

Vor einer geplanten Schwangerschaft sollte über die Möglichkeit und Notwendigkeit der Impfungen gesprochen werden, da es Infektionen wie z. B. Röten gibt, die während einer Schwangerschaft möglicherweise zu einer schweren Schädigung des Feten führen können. Es sollten möglichst alle gewünschten Impfungen vor dem Eintritt der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Grundsätzlich sollte im ersten Drittel der Schwangerschaft überhaupt nicht geimpft werden.

Während der gesamten Schwangerschaft darf nicht gegen folgende Krankheiten geimpft werden:

  • Influenza
  • Masern
  • Mumps
  • Röten
  • Tuberkulose
  • Varizellen (Windpocken)


Nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft kann gegebenenfalls gegen die hier aufgeführten Krankheiten geimpft werden:

  • Diphtherie
  • Hepatitis A
  • Hepatitis B
  • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
  • Tetanus (Wundstarrkrampf)


Besteht kein ausreichender Impfschutz und kommt es während der Schwangerschaft zum Kontakt mit z. B. an Röteln oder Windpocken erkrankten Personen, besteht noch die Möglichkeit der Gabe von Immunglobulinen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Der Impfkalender orientiert sich an den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO).


Weiterlesen...

Grippeimpfung im 2. und 3. Schwangerschaftsdrittel und während Stillzeit ratsam

29.09.2008 – Grippe-Impfung in Schwangerschaft ratsam. Schwangere, die sich während der Influenza-Saison – von Dezember bis April – in einem fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft (Gravidität) befinden, sollten sich gegen Grippe impfen lassen.

Weiterlesen...