Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weisst zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 09. September 2019 darauf hin, wie Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zu schwerwiegenden Schädigungen des Kindes führen kann.

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Folsäure sollte bereits ab Kinderwunsch eingenommen werden. Laut Studien nehmen jedoch keine 50% der Frauen rechtzeitig und ausreichend Folsäure, um Folsäure-Mangel-bedingte Komplikationen zu vermeiden.

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Nach einer Studie aus den USA hat sich gezeigt, dass das Rauchen von nur einer Zigarette das Risiko für den „Plötzlichen Kindstod“ verdoppelt.
Angenommen, dass keine Schwangere rauchen würde, könnte die Plötzliche-Kindstods-Rate der in den USA um 22 % verringert werden.
https://pediatrics.aappublications.org/content/143/4/e20183325

Jede siebte Schwangere in Deutschland hat einen gestörten Zuckerstoffwechsel. Weil dies das Risiko für viele Erkrankungen bei Mutter und Kind erhöht, ist in der gesetzlichen Schwangerenvorsorge zwischen der 24. und 28. Woche ein Test vorgesehen, der unbedingt wahrgenommen werden sollte.

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Quelle: Berufsverband der Frauenärzte

Das Risiko für das Kind, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Alkohol trinkt, wird häufig unterschätzt. Die Zahl der Frauen, die während der Schwangerschaft Alkohol trinken ist erstaunlich hoch.

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Anlässlich des „Tages des alkoholgeschädigten Kindes“ am 09. September 2017 machen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werdende Mütter auf die Folgen des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft aufmerksam. Jedes Jahr werden Schätzungen zufolge mindestens zweitausend Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren, rund zehntausend Kinder leiden an so genannten Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD).

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Kaum etwas kann dem ungeborenen Kind so große Schäden zufügen wie der Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft. Die Folgen können zu einer lebenslangen Belastung werden – für die betroffenen Kinder, aber auch für die ganzen Familien. FAS und FASD sind zu hundert Prozent vermeidbar. Deshalb muss in der Schwangerschaft für jede werdende Mutter eine ganz klare 0,0-Promille-Grenze gelten. Ziel der Bundesregierung ist es, Frauen dafür zu gewinnen, während der Schwangerschaft vollständig auf Bier, Wein und Co. zu verzichten. Außerdem versuchen wir, mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen den betroffenen Kindern beizustehen. Sie brauchen unsere Hilfe und das leider häufig ein Leben lang.“

Werdende Mütter unterschätzen offenbar das Risiko

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), erklärt: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass mehr als ein Viertel der Frauen selbst dann noch Alkohol trinken, wenn ihnen bekannt ist, dass sie schwanger sind. Sie unterschätzen entweder das Risiko oder sie kennen es gar nicht. Deswegen informiert die BZgA auch weiterhin gemeinsam mit dem Berufsverband der Frauenärzte e. V. über die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft. Die Zusammenarbeit erweist sich als erfolgreich, denn über zwei Drittel der Schwangeren, die wir mit den BZgA-Materialien in den Praxen erreichen konnten, geben an, sich anhand der Broschüren über das Thema informiert zu haben.“

Gravierende Schäden beim Nachwuchs möglich

Die Schädigungen des Kindes im Mutterleib durch Alkoholkonsum können erheblich sein. In den meisten Fällen leiden die Kinder ihr Leben lang: Bereits in der Schwangerschaft ist das Wachstum verzögert, die Gehirnentwicklung wird beeinträchtigt. Von Geburt an ist die gesamte Entwicklung verzögert. Betroffene Kinder haben Schwierigkeiten, das richtige Maß an Nähe und Distanz zu anderen Menschen zu finden. Außerdem sind häufig die kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt.

Die BZgA informiert zusammen mit dem Berufsverband der Frauenärzte über die Risiken des Alkoholkonsums. Sie unterstützt werdende Mütter, denen es schwerfällt, auf Alkohol zu verzichten, auch online und anonym beim Konsumstopp. Hilfe bietet das Internetportal IRIS unter www.iris-plattform.de.

Weitere Informations- und Unterstützungsangebote der BZgA http://www.kenn-dein-limit.de

Alkohol-Selbsttest für Schwangere: http://www.kenn-dein-limit.de/selbst-tests/alkohol-selbsttest-fuer-schwangere/

Quelle: Pressemitteilung Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

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Werdende Mütter sollten die Empfehlung zum Verzicht auf alkoholische Getränke in der Schwangerschaft und Stillzeit beherzigen. Es existiert kein risikoloser Alkoholgrenzwert in der Schwangerschaft, da die Schädigung nicht ausschließlich von der konsumierten Menge, sondern auch von der individuellen Alkoholtoleranz von Mutter und Kind abhängen. Fetale Alkohol-Spektrum-Störungen gelten als die häufigste Ursache für eine angeborene Behinderung. In Deutschland werden jährlich etwa 10.000 Kinder mit FASD geboren. Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) ist ein Überbegriff für das Vollbild alkoholbedingter Schädigungen des Kindes, die in drei Bereichen auftreten können: körperliche Fehlbildungen, Wachstumsstörungen und Schädigungen des zentralen Nervensystems.

Die Broschüre „Verantwortung von Anfang an!“ – mit Tipps zum Verzicht auf alkoholhaltige Getränke in Schwangerschaft und Stillzeit soll werdende Mütter beim Verzicht unterstützen. Die Broschüre wird vom „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ herausgegeben und kann auf der Internetseite www.massvoll-geniessen.de bzw. http://www.massvoll-geniessen.de/downloads.html   heruntergeladen werden. Hier finden Interessierte auch weitere Informationen und Aufklärung zum Thema alkoholhaltige Getränke.

Auch für Mädchen und junge Frauen ab 12 Jahren wurde eine entsprechende Broschüre entwickelt. Die Broschüre „Verantwortung von Anfang an! – Was Mädchen über alkoholhaltige Getränke in der Schwangerschaft wissen sollten“ kann ebenfalls auf der Website heruntergeladen werden.  

Mütterlicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft kann für die betroffenen Kinder lebenslange Folgen haben und ein weites Spektrum von Störungen verursachen. Das Ausmaß der Behinderungen und Einschränkungen lässt sich in vielen Fällen oft nur schwer und spät im Verlauf der Entwicklung erfassen – wobei die Gehirnentwicklung in der Regel am stärksten betroffen ist.  

Weitere Informationen: http://www.massvoll-geniessen.de/schwangere.html

Quelle: Presseinformation des „Arbeitskreises Alkohol und Verantwortung“

Dank einer fachübergreifenden Zusammenarbeit von drei Kliniken des Universitätsklinikums Carl Gustav Dresden steigen die Chancen drogenabhängiger Mütter, während beziehungsweise nach der Schwangerschaft aus der Sucht aussteigen zu können. Die Hilfsangebote richten sich insbesondere an Crystal-Konsumentinnen. Die Initiative „Mama denk´ an mich“ verbessert die Aussichten, dass die Neugeborenen weiter von ihren Müttern betreut werden können. In den ersten zehn Monaten des neuen Angebots ließ sich die Rate der ins ursprüngliche Zuhause entlassenen Babys von einem Drittel auf zwei Drittel erhöhen. Seit Januar 2016 gibt es im Rahmen der Initiative eine Koordinatorin zur Betreuung der Abhängigen und ihrer Neugeborenen. Initiatoren und Ansprechpartner sind Mitarbeiter der Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, für Kinder und Jugendmedizin sowie für Psychiatrie und Psychotherapie.

Kontakt für Betroffene
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
FamilieNetz – Initiative „Mama, denk‘ an mich“
Heike Menz, Tel.: 0351 458 66 33, E-Mail: mama.dam@ukdd.de

Quelle: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Die Broschüre „Verantwortung von Anfang an!“ – mit Tipps zum Verzicht auf alkoholhaltige Getränke in Schwangerschaft und Stillzeit soll werdende Mütter beim Verzicht unterstützen. Die Broschüre wird vom „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ herausgegeben und kann auf der Internetseite www.massvoll-geniessen.de bzw. http://www.massvoll-geniessen.de/downloads.html   heruntergeladen werden. Hier finden Interessierte auch weitere Informationen und Aufklärung zum Thema alkoholhaltige Getränke.

http://www.massvoll-geniessen.de/schwangere.html

Natürlich kann und sollte die Schwangere sich sportlich betätigen.

Besonders gut geeignet sind Sportarten wie Schwimmen, Wandern, Nordic Walking, Gymnastik, Pilates oder Yoga. Auf Reiten, Skifahren, Ballsportarten, Fechten, Boxen o. Ä. sollten Frauen lieber verzichten, um sich nicht zu verletzen.

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