Praxis Dr. Oliver Schmid
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Aktuelles, Impfempfehlungen, Infektionen in der Schwangerschaft

RSV-Impfung in der Schwangerschaft: Was werdende Mütter wissen sollten

Was ist RSV?

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein häufiger Erreger von Atemwegsinfektionen. Für Erwachsene verläuft eine Infektion meist mild und ähnelt einer Erkältung. Für Neugeborene und junge Säuglinge kann RSV jedoch gefährlich werden. Besonders Babys in den ersten Lebensmonaten haben ein erhöhtes Risiko für schwere Atemwegsinfektionen, Atemnot oder Krankenhausaufenthalte.

Quelle

Die RSV-Saison beginnt in Deutschland meist im Herbst und dauert bis ins Frühjahr. Gerade in dieser Zeit sind Säuglinge besonders gefährdet.

Schutz für das Baby schon vor der Geburt

Seit einiger Zeit gibt es die Möglichkeit einer RSV-Impfung während der Schwangerschaft. Dabei wird die werdende Mutter geimpft, damit sie Antikörper bildet, die über die Plazenta an das ungeborene Kind weitergegeben werden. Dieser sogenannte Nestschutz kann das Baby in den ersten Lebensmonaten vor schweren RSV-Verläufen schützen.

Studien zeigen, dass dadurch insbesondere schwere Erkrankungen und Krankenhausaufenthalte reduziert werden können. Die Impfung ist in Europa für Schwangere zwischen der 24. und 36. Schwangerschaftswoche zugelassen.

Quelle

Wichtig: Derzeit keine allgemeine STIKO-Empfehlung

Trotz der verfügbaren Impfstoffe gibt es in Deutschland aktuell noch keine allgemeine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für eine RSV-Impfung in der Schwangerschaft. Die STIKO empfiehlt derzeit stattdessen vor allem die RSV-Prophylaxe für Neugeborene und Säuglinge mit dem Antikörperpräparat Nirsevimab.

Quelle

Das bedeutet jedoch nicht, dass eine Impfung in der Schwangerschaft grundsätzlich ausgeschlossen ist. In bestimmten Situationen kann sie nach individueller ärztlicher Beratung sinnvoll sein – beispielsweise wenn das Baby mitten in der RSV-Saison geboren wird oder weitere Risikofaktoren bestehen.

Wann könnte die Impfung sinnvoll sein?

Wenn eine RSV-Impfung erwogen wird, erfolgt sie meist im letzten Schwangerschaftsdrittel. Wichtig ist ein ausreichender Abstand zur Geburt, damit genügend Antikörper an das Kind weitergegeben werden können.

Frauenärztinnen und Frauenärzte wägen dabei individuell Nutzen und mögliche Risiken ab. Viele Schwangere informieren sich derzeit aktiv über das Thema, insbesondere wenn bereits ältere Geschwisterkinder Infekte aus Kita oder Schule mit nach Hause bringen.

Sicherheit und Verträglichkeit

Die bisherigen Studiendaten zeigen insgesamt eine gute Verträglichkeit der RSV-Impfung in der Schwangerschaft. Mögliche Nebenwirkungen ähneln denen anderer Impfungen und umfassen zum Beispiel Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit oder Kopfschmerzen.

Quelle

Da die Datenlage noch weiter wächst, beobachten Fachgesellschaften und Behörden die Entwicklung weiterhin genau.

Fazit

Die RSV-Impfung in der Schwangerschaft ist ein neues Konzept zum Schutz von Neugeborenen vor schweren Atemwegsinfektionen. Obwohl die Impfung zugelassen ist, gibt es derzeit noch keine allgemeine STIKO-Empfehlung für Schwangere. Deshalb sollte die Entscheidung immer individuell und gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt getroffen werden.

17. Mai 2026/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2026-05-17 12:03:192026-05-07 12:07:17RSV-Impfung in der Schwangerschaft: Was werdende Mütter wissen sollten
Aktuelles, Impfempfehlungen, Infektionen in der Schwangerschaft

Scharlach-Impfung: Der aktuelle Stand der Wissenschaft

Hier ist ein kompakter Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Thema Scharlach-Impfung, speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse und Fragen während der Schwangerschaft.


Wenn im Kindergarten oder im Freundeskreis Scharlach umgeht, schrillen bei vielen Schwangeren die Alarmglocken. Die wichtigste Nachricht vorab: Es gibt aktuell keine zugelassene Impfung gegen Scharlach.

Scharlach wird durch Bakterien, die sogenannten A-Streptokokken (Streptococcus pyogenes), verursacht. Da es hunderte verschiedene Stämme dieser Bakterien gibt, gestaltet sich die Entwicklung eines universellen Impfstoffs als extrem komplex. Die Forschung arbeitet zwar seit Jahrzehnten an Vakzinen, doch bisher befindet sich kein Produkt in der breiten Anwendung. Du musst also keine Entscheidung für oder gegen eine Impfung treffen – die Option existiert schlichtweg noch nicht.

Warum ist die Forschung so schwierig?

Das Hauptproblem für die Wissenschaft ist die Vielfalt der Bakterienoberflächen. Ein Impfstoff müsste gegen eine riesige Bandbreite an Varianten schützen, um effektiv zu sein. Aktuell befinden sich einige vielversprechende Kandidaten in klinischen Studien (Phase I und II), aber bis diese marktreif sind, wird noch einige Zeit vergehen.

Für dich als Schwangere bedeutet das: Der Schutz vor Scharlach basiert momentan nicht auf Immunisierung, sondern auf Prävention und frühzeitiger Behandlung.

Scharlach in der Schwangerschaft: Besteht Gefahr?

Die gute Nachricht ist: Scharlach-Erreger sind nicht plazentagängig. Das bedeutet, dass die Bakterien im Gegensatz zu Viren wie Röteln oder Zytomegalie (CMV) nicht direkt auf dein ungeborenes Kind übergehen und Fehlbildungen verursachen.

Dennoch ist eine Infektion für dich belastend. Ein schwerer Krankheitsverlauf mit hohem Fieber kann Stress für den Körper bedeuten, was in der Schwangerschaft immer vermieden werden sollte. Zudem ist eine unbehandelte Streptokokken-Infektion ein Risiko für Komplikationen wie Entzündungen der Niere oder des Herzens – bei dir, nicht beim Baby.

Was tun bei Infektionsverdacht?

Solltest du Symptome wie starke Halsschmerzen, Fieber oder den typischen scharlachroten Ausschlag bemerken, ist der Weg in die Praxis unerlässlich.

  • Diagnose: Ein schneller Abstrich klärt sofort, ob es sich um A-Streptokokken handelt.

  • Behandlung: Scharlach wird mit Antibiotika (meist Penicillin) behandelt. Viele dieser Medikamente sind in der Schwangerschaft gut erprobt und gelten als sicher für Mutter und Kind.

  • Hygiene: Da keine Impfung existiert, sind Händewaschen und das Meiden von erkrankten Personen (besonders bei Kindern im Umfeld) dein bester Schutz.


Fazit: Bleib entspannt, auch wenn „Scharlach-Alarm“ herrscht. Da es keine Impfung gibt, liegt dein Fokus auf guter Hygiene. Sollte es dich doch erwischen, lässt sich die Infektion auch in der Schwangerschaft sicher und effektiv mit Antibiotika in den Griff bekommen.

12. Mai 2026/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2026-05-12 11:21:182026-05-12 11:21:18Scharlach-Impfung: Der aktuelle Stand der Wissenschaft
Aktuelles, Allgemein, Infektionen in der Schwangerschaft

Frauengesundheit: Schluss mit den Mythen! Was Sie wirklich wissen sollten

Wissen ist Macht – besonders, wenn es um den eigenen Körper geht. Doch gerade im Bereich der Frauengesundheit halten sich hartnäckige Mythen oft über Jahrzehnte. Ob im Internet, in Zeitschriften oder durch gut gemeinte Ratschläge im Freundeskreis: Halbwahrheiten können Verunsicherung stiften oder sogar dazu führen, dass wichtige Vorsorgeuntersuchungen versäumt werden.

Der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den gängigsten Irrtümern aufzuräumen. Ein aktueller Bericht auf dem Portal Frauenärzte im Netz beleuchtet zehn zentrale Mythen, die wir genauer unter die Lupe nehmen sollten.

Die Pille: Fruchtbarkeit und Gewicht

Zwei der häufigsten Ängste betreffen die Anti-Baby-Pille. Viele Frauen fürchten, dass die langfristige Einnahme unfruchtbar macht oder zwangsläufig zu einer Gewichtszunahme führt. Der BVF gibt hier Entwarnung: Die Fruchtbarkeit kehrt nach dem Absetzen der Pille in der Regel schnell zurück. Auch eine signifikante Gewichtszunahme ist bei modernen, niedrig dosierten Präparaten wissenschaftlich nicht haltbar – oft spielen hier eher Lebensstilfaktoren oder natürliche Hormonschwankungen eine Rolle.

Regelschmerzen sind kein Schicksal

Ein besonders gefährlicher Mythos ist die Annahme, dass starke Regelschmerzen einfach „dazu gehören“. Dies führt oft dazu, dass Erkrankungen wie Endometriose erst jahrelang unentdeckt bleiben. Wenn Schmerzen den Alltag massiv einschränken, ist das nicht normal, sondern ein Grund für eine ärztliche Abklärung.

Die Angst vor der Hormonersatztherapie (HRT)

Seit einer großen Studie aus den USA in den frühen 2000er-Jahren haben viele Frauen Angst, dass Hormone in den Wechseljahren grundsätzlich Brustkrebs auslösen. Der BVF stellt klar: Die moderne Hormonersatztherapie ist weitaus differenzierter und sicherer, als die alten Mythen suggerieren. Richtig eingesetzt, verbessert sie die Lebensqualität bei starken Wechseljahresbeschwerden massiv und schützt zudem vor Osteoporose.

Vorsorge rettet Leben

Ein weiterer Irrtum ist der Glaube, man müsse erst zum Frauenarzt, wenn Beschwerden auftreten. Doch Krebsfrüherkennung, wie der Pap-Test oder das Mammographie-Screening, ist darauf ausgerichtet, Veränderungen zu finden, bevor sie spürbar sind. Wer erst bei Schmerzen geht, verschenkt wertvolle Zeit für eine Heilung.

Fazit: Vertrauen Sie auf Fakten

Frauengesundheit ist ein komplexes Feld, das von individueller Beratung lebt. Anstatt sich von Mythen verunsichern zu lassen, ist das offene Gespräch in der gynäkologischen Praxis der beste Weg zu einem selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper.

Quelle:

Berufsverband der Frauenärzte (BVF): BVF räumt mit 10 Mythen der Frauengesundheit auf. Veröffentlicht auf: Frauenärzte im Netz

8. April 2026/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2026-04-08 17:52:522026-04-16 18:00:10Frauengesundheit: Schluss mit den Mythen! Was Sie wirklich wissen sollten
Aktuelles, Infektionen in der Schwangerschaft, Vorsorge

Doppeltes Glück, doppelter Schutz: Warum Impfungen bei Zwillingsschwangerschaften so wichtig sind

Eine Zwillingsschwangerschaft ist für werdende Eltern ein ganz besonderes Ereignis, bringt jedoch auch spezifische medizinische Herausforderungen mit sich. Da Mehrlingsgeburten grundsätzlich als Risikoschwangerschaften eingestuft werden, ist eine engmaschige Vorsorge entscheidend. Eine aktuelle Auswertung zeigt nun, dass zwei einfache Schutzmaßnahmen einen massiven Einfluss auf die Sicherheit der Kinder haben können: die Impfungen gegen Grippe (Influenza) und Keuchhusten (Pertussis).

Ein Schutzschild für die kleinsten Kämpfer

Zwillinge kommen häufiger als Einlinge vor dem errechneten Termin zur Welt. Diese frühe Geburt macht ihr Immunsystem besonders verwundbar. Da Neugeborene in den ersten Lebenswochen noch nicht selbst geimpft werden können, sind sie auf den sogenannten „Nestschutz“ angewiesen. Dabei überträgt die Mutter während der Schwangerschaft schützende Antikörper über die Plazenta auf ihre Kinder.

Wie der Berufsverband der Frauenärzte unter Berufung auf aktuelle Studiendaten berichtet, ist dieser Schutzmechanismus bei Mehrlingen sogar noch bedeutender als bei Einzelschwangerschaften.

Die Ergebnisse der Studie: Weniger Risiken, mehr Sicherheit

Die Datenlage ist beeindruckend und sollte werdenden Müttern Mut machen, das Thema Impfungen aktiv bei ihrem Frauenarzt anzusprechen:

  1. Schutz vor Totgeburten: Die Untersuchung ergab, dass eine Grippeimpfung während der Schwangerschaft das Risiko für eine Totgeburt bei Zwillingchen signifikant senken kann. Da eine echte Virusgrippe den mütterlichen Körper extrem belastet, schützt die Impfung indirekt die stabile Versorgung der Kinder im Mutterleib.

  2. Senkung der Neugeborenensterblichkeit: Die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis) ist ein Lebensretter. Keuchhusten kann für Säuglinge, deren Atemwege noch sehr eng sind, lebensgefährlich sein. Die Studie zeigt, dass die mütterliche Impfung das Risiko für einen frühen Tod der Neugeborenen drastisch reduziert.

Warum gerade bei Zwillingen?

Das Risiko für Komplikationen ist bei Mehrlingen statistisch gesehen höher. Die Studie verdeutlicht, dass die schützenden Effekte der Impfungen bei Zwillingen sogar noch deutlicher ausfielen als bei Einzelschwangerschaften. Die Impfung wirkt hier wie eine zusätzliche Versicherung gegen die ohnehin erhöhten Risiken einer Mehrlingsgeburt.

Fazit: Ein kleiner Piks mit großer Wirkung

Die Empfehlung der Experten ist klar: Schwangere, die Zwillinge erwarten, sollten den Impfschutz gegen Influenza und Pertussis als festen Bestandteil ihrer Vorsorge betrachten. Es ist eine der effektivsten Möglichkeiten, den Kindern bereits vor der Geburt einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen. Besprechen Sie den idealen Zeitpunkt für die Impfung – meist im zweiten oder dritten Trimester – am besten frühzeitig mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.

Quelle:

Berufsverband der Frauenärzte (BVF): Zwillingsschwangerschaft: Keuchhusten- und Grippe-Impfung kann Geburtsrisiken verringern. Veröffentlicht auf: Frauenärzte im Netz

23. März 2026/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2026-03-23 18:00:212026-04-16 18:03:53Doppeltes Glück, doppelter Schutz: Warum Impfungen bei Zwillingsschwangerschaften so wichtig sind
Ernährung in der Schwangerschaft, Infektionen in der Schwangerschaft

Listeriose: Was Schwangere wissen müssen

Listeriose ist eine seltene, aber ernstzunehmende bakterielle Infektion, die durch den Erreger Listeria monocytogenes verursacht wird. Besonders für Schwangere und das ungeborene Kind kann diese Infektion schwere Folgen haben. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die Infektionswege, Symptome, Risiken und die Therapie der Listeriose, um Sie bestmöglich zu informieren.

Wie infiziert man sich mit Listeriose?

Listeriose wird vor allem durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln übertragen. Listeria monocytogenes ist ein widerstandsfähiges Bakterium, das selbst bei Kühlschranktemperaturen wachsen kann. Häufige Infektionsquellen sind:

  • Rohmilchprodukte: z. B. nicht pasteurisierter Käse wie Rohmilch-Camembert oder Brie.
  • Rohe oder unzureichend erhitzte tierische Produkte: z. B. rohes Fleisch, Fisch (Sushi) oder Meeresfrüchte.
  • Fertigprodukte: wie vorgeschnittene Salate, Räucherfisch oder Feinkostprodukte.
  • Kontaminierte Gemüse: insbesondere, wenn sie roh verzehrt werden und unzureichend gewaschen sind.

Eine Infektion kann auch durch direkten Kontakt mit kontaminierten Oberflächen oder Materialien erfolgen, z. B. bei mangelnder Küchenhygiene.

Welche Symptome treten auf?

Die Symptome einer Listeriose können sehr unterschiedlich sein. Bei Schwangeren äußert sich die Erkrankung oft milder oder grippeähnlich, jedoch kann sie ernsthafte Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben. Typische Beschwerden sind:

  • Grippeähnliche Symptome: Fieber, Gliederschmerzen, Müdigkeit.
  • Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
  • Kopfschmerzen: manchmal begleitet von Nackensteifigkeit.

Manchmal verläuft die Infektion auch asymptomatisch, was sie besonders gefährlich macht, da die Schwangere keine Anzeichen bemerkt.

Welche Risiken bestehen für das ungeborene Kind?

Für das ungeborene Kind stellt eine Listeriose ein erhebliches Risiko dar. Die Bakterien können die Plazenta passieren und so das Kind infizieren. Mögliche Folgen sind:

  • Fehlgeburt oder Totgeburt: Besonders im ersten und zweiten Trimester besteht ein hohes Risiko.
  • Frühgeburt: Eine Infektion kann vorzeitige Wehen auslösen.
  • Schwere Infektionen beim Neugeborenen: Dazu gehören Blutvergiftung (Sepsis), Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Atemprobleme, die oft lebensbedrohlich sind.

Je früher die Infektion erkannt wird, desto besser können diese Risiken minimiert werden.

Wie wird Listeriose behandelt?

Die Behandlung der Listeriose erfolgt in der Regel mit Antibiotika. Bei Schwangeren wird meist eine Kombination aus Ampicillin und Gentamicin eingesetzt, um die Infektion sowohl bei der Mutter als auch beim ungeborenen Kind zu bekämpfen. Eine frühe Diagnose und Therapie sind entscheidend, um die Gefahr für das Kind zu reduzieren.

Wie kann man sich schützen?

Glücklicherweise können Sie durch einfache Vorsichtsmaßnahmen das Risiko einer Listeriose erheblich verringern:

1.Lebensmittel sorgfältig auswählen:

  • Vermeiden Sie Rohmilchprodukte und greifen Sie stattdessen zu pasteurisierten Varianten.
  • Meiden Sie rohes oder unzureichend gegartes Fleisch und Fisch.
  • Verzichten Sie auf vorgefertigte oder vorgeschnittene Produkte wie Feinkostsalate.

2.Hygiene beachten:

  • Waschen Sie Obst und Gemüse gründlich.
  • Reinigen Sie Messer, Schneidebretter und Arbeitsflächen nach Kontakt mit rohen Lebensmitteln.
  • Lagern Sie Lebensmittel bei der richtigen Temperatur und beachten Sie Verfallsdaten.

3.Richtige Zubereitung:

  • Erhitzen Sie Speisen ausreichend (mindestens 70 °C) und verzehren Sie sie möglichst frisch.
  • Achten Sie darauf, Speisen nicht länger als notwendig ungekühlt stehen zu lassen.

Fazit

Listeriose ist zwar selten, kann jedoch schwerwiegende Folgen für Schwangere und ihr ungeborenes Kind haben. Indem Sie sich bewusst ernähren und hygienische Standards einhalten, können Sie das Risiko einer Infektion minimieren. Bei grippeähnlichen Symptomen oder dem Verdacht auf eine Listeriose sollten Sie umgehend Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen. Eine rechtzeitige Behandlung schützt Sie und Ihr Baby.

Bleiben Sie aufmerksam und gesund!

10. Dezember 2024/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2024-12-10 18:45:182024-12-10 18:45:18Listeriose: Was Schwangere wissen müssen
Aktuelles, Allgemein, Infektionen in der Schwangerschaft

Infektionen in der Schwangerschaft vermeiden: Impfungen und Hygieneverhalten schützen

Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit im Leben einer Frau, die sowohl Vorfreude als auch Herausforderungen mit sich bringt. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die Gesundheit von Mutter und Kind zu schützen. Infektionen stellen ein erhebliches Risiko dar, daher ist es wichtig, sich über präventive Maßnahmen zu informieren. Laut dem Artikel von „Frauenärzte im Netz“ können Impfungen und ein verantwortungsvolles Hygieneverhalten dabei helfen, Infektionen in der Schwangerschaft zu vermeiden.

Bedeutung von Impfungen

Impfungen spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz vor schweren Krankheiten. Während der Schwangerschaft ist das Immunsystem der Frau geschwächt, was sie anfälliger für Infektionen macht. Bestimmte Impfungen sind daher besonders wichtig, um nicht nur die Mutter, sondern auch das ungeborene Kind zu schützen. Zu den empfohlenen Impfungen gehören unter anderem die Influenza- und die Keuchhustenimpfung.

Die Influenza-Impfung ist wichtig, da eine grippebedingte Erkrankung während der Schwangerschaft zu Komplikationen führen kann. Eine Grippe kann nicht nur die Gesundheit der Mutter gefährden, sondern auch das Risiko für Frühgeburten erhöhen. Die Keuchhustenimpfung, die idealerweise im letzten Trimester gegeben wird, schützt das Neugeborene in den ersten Lebensmonaten. Da Säuglinge in diesem Alter besonders anfällig sind, ist der Schutz durch die Mutter entscheidend.

Hygieneverhalten in der Schwangerschaft

Neben Impfungen ist auch das Hygieneverhalten von großer Bedeutung. Ein bewusstes und vorsichtiges Handeln kann dazu beitragen, das Risiko von Infektionen erheblich zu reduzieren. Hier sind einige praktische Tipps, die werdende Mütter beachten sollten:

1. **Händewaschen**: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist eine der effektivsten Maßnahmen, um Infektionen zu vermeiden. Dies gilt besonders nach dem Besuch öffentlicher Orte oder vor dem Essen.

2. **Vermeidung von Kontakt mit kranken Personen**: Schwangere Frauen sollten den Kontakt zu Menschen mit ansteckenden Krankheiten, wie Grippe oder Masern, möglichst vermeiden.

3. **Lebensmittelhygiene**: Eine gute Lebensmittelhygiene ist besonders wichtig. Schwangere sollten rohes Fleisch, rohe Eier und unpasteurisierte Milchprodukte meiden, um das Risiko von Infektionen wie Toxoplasmose oder Listeriose zu verringern.

4. **Umgang mit Haustieren**: Bei schwangeren Frauen besteht ein erhöhtes Risiko, sich durch Haustiere mit Toxoplasmose zu infizieren. Daher sollte der Kontakt zu Katzenkot vermieden werden.

5. **Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen**: Schwangere Frauen sollten alle empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, um mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.

Fazit

Infektionen während der Schwangerschaft können schwerwiegende Folgen für die Gesundheit von Mutter und Kind haben. Daher ist es unerlässlich, proaktive Maßnahmen zu ergreifen. Impfungen bieten einen wichtigen Schutz, während ein verantwortungsvolles Hygieneverhalten das Risiko von Infektionen erheblich verringern kann. Schwangere Frauen sollten sich gut informieren und bei Fragen ihren Arzt oder ihre Hebamme konsultieren. Letztendlich liegt es in der Hand jeder werdenden Mutter, die Gesundheit ihrer Familie zu schützen und eine positive Schwangerschaft zu erleben.

29. September 2024/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2024-09-29 12:35:582024-10-17 12:20:52Infektionen in der Schwangerschaft vermeiden: Impfungen und Hygieneverhalten schützen
Aktuelles, Infektionen in der Schwangerschaft, Pränatale Diagnostik

Aktuelle Ringelröteln-Infektionswelle: DEGUM warnt vor Ausbreitung

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) weist auf eine aktuelle Infektionswelle mit Ringelröteln in Deutschland hin. Diese Infektionskrankheit, verursacht durch das Parvovirus B19, ist besonders für Schwangere und immungeschwächte Personen gefährlich.

Symptome und Übertragung

Ringelröteln, auch Erythema infectiosum genannt, manifestieren sich meist durch einen charakteristischen Hautausschlag, der zunächst im Gesicht beginnt und sich später auf den Körper ausbreitet. Weitere Symptome können Fieber, Gelenkschmerzen und Müdigkeit sein. Das Virus wird hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen, zum Beispiel beim Husten oder Niesen.

Risiken für Schwangere

Für Schwangere besteht ein erhöhtes Risiko, da eine Infektion schwere Folgen für das ungeborene Kind haben kann, wie eine Anämie (Blutarmut) bis hin zum Hydrops fetalis (eine schwere Flüssigkeitsansammlung in Geweben des Fötus) oder sogar Fehlgeburten. Die DEGUM betont daher die Bedeutung frühzeitiger Diagnose und regelmäßiger Ultraschalluntersuchungen, um Komplikationen zu vermeiden.

Präventionsmaßnahmen

Die DEGUM empfiehlt präventive Maßnahmen wie gründliches Händewaschen und das Vermeiden von Kontakt mit infizierten Personen. In Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen sollten strenge Hygienevorschriften beachtet werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Besonders für Schwangere ist es ratsam, engen Kontakt mit erkrankten Kindern zu vermeiden.

Diagnostik und Behandlung

Ringelröteln können pränatal durch Ultraschalluntersuchungen und serologische Tests erkannt werden. Bei einer schwangeren Frau, die mit dem Parvovirus B19 infiziert ist, können regelmäßige Ultraschalluntersuchungen Hinweise auf mögliche Komplikationen beim Fötus liefern. Zeichen wie Hydrops fetalis (eine Ansammlung von Flüssigkeit in den Geweben des Fötus) können sichtbar sein. Serologische Tests können außerdem das Vorhandensein von Antikörpern gegen das Virus im Blut der Mutter nachweisen, was auf eine aktuelle oder frühere Infektion hinweist.

Fazit

Die aktuelle Infektionswelle von Ringelröteln ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem. DEGUM ruft daher zur Wachsamkeit und zu präventiven Maßnahmen auf, um besonders gefährdete Gruppen wie Schwangere und immungeschwächte Personen zu schützen. Regelmäßige Ultraschalluntersuchungen und frühzeitige Diagnosen können helfen, die Risiken für das ungeborene Kind zu minimieren und schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der DEGUM hier

14. Mai 2024/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2024-05-14 14:49:592024-05-14 16:08:37Aktuelle Ringelröteln-Infektionswelle: DEGUM warnt vor Ausbreitung
Allgemein, Infektionen in der Schwangerschaft

Embryotox.de: Wertvolle Informationen über Medikamentensicherheit in der Schwangerschaft

Embryotox.de ist eine informative und vertrauenswürdige Ressource für schwangere Frauen, die detaillierte Informationen über die Verträglichkeit von Medikamenten während der Schwangerschaft suchen. Die Website wird von Experten betrieben und bietet eine umfassende Datenbank mit wissenschaftlich fundierten Bewertungen über die potenziellen Risiken von Medikamenten für das ungeborene Kind und die schwangere Mutter.

Als schwangere Frau kannst Du auf Embryotox.de nach einem bestimmten Medikament suchen und erhältst eine umfassende Bewertung seiner Sicherheit während der Schwangerschaft. Die Informationen werden auf der Grundlage von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und klinischen Studien bereitgestellt und sind in verständlicher Form aufbereitet.

Die Website bietet eine Vielzahl von Informationen über verschiedene Arten von Medikamenten, einschließlich verschreibungspflichtiger Medikamente, frei verkäuflicher Arzneimittel und pflanzlicher Präparate. Du kannst nach dem Namen des Medikaments suchen, um herauszufinden, ob es während der Schwangerschaft als unbedenklich gilt oder ob es potenzielle Risiken für die Gesundheit Deines Kindes birgt.

Eine der nützlichsten Funktionen von Embryotox.de ist die telefonische Beratung durch erfahrene Fachleute. Wenn Du unsicher bist oder spezifische Fragen zu einem bestimmten Medikament hast, kannst Du Dich kostenlos und vertraulich an die Experten von Embryotox wenden. Sie stehen Dir zur Verfügung, um Deine Fragen zu beantworten und Dir bei der Entscheidungsfindung zu helfen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Informationen auf Embryotox.de als Orientierungshilfe dienen sollen und nicht den Rat Deines Arztes oder Deiner Ärztin ersetzen. Bevor Du irgendein Medikament während der Schwangerschaft einnimmst oder absetzt, solltest Du immer Rücksprache mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin halten. Sie kennen Deine individuelle Situation am besten und können Dir eine maßgeschneiderte Beratung und Betreuung bieten.

Insgesamt ist Embryotox.de eine äußerst wertvolle Ressource für schwangere Frauen, die sich umfassend über die Sicherheit von Medikamenten während der Schwangerschaft informieren möchten. Die Website bietet verlässliche und gut recherchierte Informationen, die dazu beitragen können, dass Du fundierte Entscheidungen über Deine Gesundheit und die Gesundheit Deines ungeborenen Kindes treffen kannst.

10. Mai 2024/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2024-05-10 22:32:142024-04-25 22:35:30Embryotox.de: Wertvolle Informationen über Medikamentensicherheit in der Schwangerschaft
Infektionen in der Schwangerschaft

Scharlach: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene

Scharlach, eine bakterielle Infektion, die vor allem bei Kindern auftritt, wird durch Streptokokken der Gruppe A verursacht. Diese Infektionserkrankung manifestiert sich typischerweise mit Halsschmerzen, Fieber und einem charakteristischen Hautausschlag. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch Tröpfcheninfektion oder direkten Kontakt mit infizierten Personen oder Gegenständen. Die Symptome entwickeln sich in der Regel innerhalb weniger Tage nach der Ansteckung und können von mild bis schwer variieren.

Die Deutsche Familienversicherung (DFV) erklärt, dass die Symptome von Scharlach zunächst unspezifisch sind, sich aber schnell verschlimmern können. Typische Anzeichen sind Halsschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Der charakteristische Hautausschlag tritt oft erst ein bis zwei Tage nach Beginn der Erkrankung auf und äußert sich als feine, rote Punkte, die sich im Laufe der Zeit ausbreiten und schließlich wie ein Sonnenbrand aussehen. Die Zunge kann sich anfangs weißlich belegen, später wird sie rot und fleckig (Erdbeerzunge).

Die Behandlung von Scharlach erfolgt in der Regel mit Antibiotika wie Penicillin oder anderen Antibiotika, um die Bakterien zu bekämpfen und die Symptome zu lindern. Darüber hinaus können unterstützende Maßnahmen wie Bettruhe, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und symptomatische Behandlungen wie Schmerzmittel zur Linderung von Halsschmerzen und Fieber empfohlen werden. Es ist wichtig, den Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden, bis der Patient mindestens 24 Stunden lang antibiotikafrei ist, um die Ausbreitung der Infektion einzudämmen.

Die Website des Berliner Kinderarztes Dr. med. Andreas Schmid erklärt, dass Scharlach häufig bei Kindern im Alter zwischen 5 und 15 Jahren auftritt, aber auch Erwachsene betreffen kann. Eine gute Hygiene, insbesondere das regelmäßige Händewaschen, kann helfen, die Verbreitung von Scharlach zu verhindern. Darüber hinaus kann eine gesunde Lebensweise, einschließlich einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Ruhe, das Immunsystem stärken und das Risiko von Infektionen verringern.

Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder bei Symptomen von Scharlach ärztliche Hilfe suchen, um eine angemessene Behandlung zu erhalten und Komplikationen zu vermeiden. Die frühzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, um schwerwiegende Folgen wie rheumatisches Fieber oder Nierenschäden zu verhindern.

Insgesamt ist es wichtig, über die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Scharlach informiert zu sein, um die Ausbreitung der Infektion zu kontrollieren und eine wirksame Behandlung zu gewährleisten.

Quellen:
– Deutsche Familienversicherung: „Scharlach: Ursachen, Symptome, Therapie“ (https://www.deutsche-familienversicherung.de/krankenzusatzversicherung/ambulant/ratgeber/artikel/scharlach-ursachen-symptome-therapie/)
– Dr. med. Oliver Schmid, Gynäkologe in Berlin: „Scharlach“ (https://www.dr-schmid-berlin.de/scharlach/)

26. März 2024/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2024-03-26 22:42:452024-04-25 22:46:43Scharlach: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene
Aktuelles, Allgemein, Impfempfehlungen, Infektionen in der Schwangerschaft

Covid-19-Auffrischimpfung in der Schwangerschaft

Nach Aussage der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zusammen mit weiteren Fachgesellschaften wird allen schwangeren Frauen sowie Frauen mit Planung und/oder Wunsch einer Schwangerschaft vor dem kommenden Winter eine Auffrischungsimpfung gegen COVID-19 empfohlen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

11. November 2023/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2023-11-11 21:02:002023-11-11 21:02:00Covid-19-Auffrischimpfung in der Schwangerschaft
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