Hier können Sie die aktuelle Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) bezüglich der Covid-19-Schutzimpfung für schwangere und stillenden Frauen lesen.

Hier finden Sie die aktuellen Informationen des Robert-Koch-Instituts bezüglich der Impfung gegen COVID-19.

Es ist abzusehen, dass die Datenlage zum Coronavirus und Schwangerschaft sowie der Stillzeit zunehmend besser wird. Aufgrund dieser wachsenden Datengrundlage werden auch in absehbarer Zeit verbindliche Empfehlungen zu erwarten sein. Momentan reicht jedoch die wissenschaftliche Datenlage nicht aus, um alle Fragen ausreichend zu beantworten.

Scharlach ist hochansteckend und gehört mit den zu am meisten in der Schwangerschaft gefürchteten Infektion. Jedoch ist Scharlach für das ungeborene Leben, für den Fötus ungefährlich. Auch wird laut Studien durch eine Scharlachinfektion das Fehlgeburtsrisiko oder auch das Frühgeburtsrisiko nicht erhöht.

Eine Scharlachinfektion hat aber für die Schwangere ein erhöhtes Risiko an Komplikationen, weshalb eine konsequente Therapie und Überwachung der Patientin erfolgen muss.

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen bezüglich einer COVID-19-Infektion in der Schwangerschaft und den aktuellen Stand des Wissens des Bundes-Gesundheits-Ministeriums im Bezug auf die COVID-19-Virusinfektion.

Während der Schwangerschaft kommt es zu einer Übertragung von Antikörpern aus mütterlichen Blut auf das noch ungeborenen Kind. Diese Antikörper können das Resultat einer durchgemachten Infektion, aber auch einer Impfung sein. So besteht nach der Geburt über Monate hinweg ein Schutz gegen einige Infektionen, die die Mutter entweder salbst

Besonders in diesem (Corona-) Winter wird eine gute Durchimpfung der Schwangeren gegen die Grippe sehr wichtig werden.

Mehr Informationen dazu hier.

Aus aktuellem Anlass können Sie hier Informationen bzgl. der Coronavirus/COVID-19-Pandemie und Ihrer Schwangerschaft bekommen. Der Link führt Sie weiter zu der Seite des „Berufsverbandes der Frauenärzte e.V.“.

hier: FAQ für Schwangere 

(Stand 13.3.2020)

Das Cytomegalotvirus (CMV) ist die häufigste Ursache für eine angeborene Virusinfektion in Deutschland. Etwa 1% aller Neugeborenen in Deutschland kommen mit einer CMV-Infektion auf die Welt. Man nimmt an, dass etwa 10-15% der CMV-infizierten Neugeborenen symptomatisch erkrankt sind (Schädigungen des Zentralen Nervensystems, insbesondere von Gehör, Spracherwerb und Augen, Schädigung innerer Organe und der Blutbildung). Davon versterben ca. 10-20% in Folge der Infektion. Obwohl die unterschiedlichen Aspekte der Prophylaxe, Diagnostik und Therapie angeborener und peripartal erworbener CMV-Infektionen sehr komplex sind, sind durch neue diagnostische Methoden günstige Voraussetzungen entstanden, um betroffene Schwangere und Neugeborene frühzeitig zu erkennen.

Nun scheint die Universitäts-Klinik Erlangen einen neuen therapeutischen Ansatz gefunden zu haben.

Mehr dazu hier. 

Wenn eine schwangere Frau an einer Influenza, der echten Grippe , erkrankt, steigt ihr Risiko für eine Frühgeburt. Bei Frühgeborenen besteht die Gefahr, dass die Influenza-Viren und das hohe Fieber schwere Lungenentzündungen und einen dauerhaften Gehirnschaden verursachen. Aber auch rechtzeitig Geborene werden oftmals sehr schwer krank, wenn sie in ihren ersten Lebenswochen mit dem Influenza-Virus angesteckt werden.

Allerdings können Eltern ihr Baby vor einer Influenza-Infektion schützen, und zwar durch eine Influenza-Impfung der Mutter während der Schwangerschaft. Die Antikörper, die die schwangere Frau gegen die Grippe entwickelt, gibt sie auch auf ihr Baby weiter, das dadurch in seinen ersten Lebenswochen ebenfalls vor der Influenza geschützt ist. Aus diesem Grund sollte jede Frau mit Kinderwunsch und jede Schwangere sich gegen Grippe impfen lassen.

 „Die Impfung kann vor der Schwangerschaft stattfinden oder nach der 12. Schwangerschaftswoche bis in die letzten Wochen vor der Geburt“, erläutert Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. Vor der 12. Woche wird die Impfung Frauen dann empfohlen, wenn sie an einer Grundkrankheit leiden, die durch eine Grippe-Infektion erheblich verschlimmert würde, wie Asthma oder Herzklappenfehler, oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die ihr Immunsystem schwächen.

„Sehr viele Schwangere denken, dass sie sich vor einer Influenza schützen können, indem sie Abstand halten und sich häufig die Hände waschen. Aber bei einer Virus-Grippewelle funktioniert das nicht“, meint der Präsident. „Vor allem wenn die Frau und ihr Partner berufstätig sind, wenn sie kleine Kinder haben, die in Kindergarten oder Schule gehen, lässt sich der Kontakt mit den aggressiven Viren praktisch nicht vermeiden.“ Außerdem sind Influenza-Viren Überlebenskünstler, die zwar Zimmertemperatur lieben, bei kalten Temperaturen aber über Wochen am Leben bleiben können.

Der Impfstoff enthält nur Stücke aus der Hülle abgetöteter Viren, die selbst keine Krankheit auslösen können, sondern lediglich das Immunsystem anregen sollen, Antikörper zu bilden. Die Impfung schadet weder der Schwangeren noch dem Baby, wie zahlreiche Untersuchungen gezeigt haben, die teilweise bis in die Schulkindzeit hinein fortgeführt wurden.

 Quellen:

1. Remschmidt C, Harder T, Wichmann O, Garbe E, Ledig T, Terhardt M, Wicker S, Zepp F, Mertens T. Hintergrundpapier der STIKO: Evaluation der bestehenden Influenzaimpfempfehlung für Indikationsgruppen und für Senioren (Standardimpfung ab 60 Jahren). Bundesgesundheitsbl 2016 • 59:1606-1622. DOI 10.1007/s00103-016-2467-8  

2. Härtel C, Humberg A, Viemann D, Stein A, Orlikowsky T, Rupp J, Kopp M, Herting E, Göpel W, The German Neonatal Network (GNN) (2016). Preterm Birth during Influenza Season Is Associated with Adverse Outcome in Very Low Birth Weight Infants. Frontiers in Pediatrics, 4, 130. http://doi.org/10.3389/fped.2016.00130https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5129678/  

Pressemitteilung des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V.  – 18.09.2017