Mit einem vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 reduzieren werdende Mütter ihr Infektionsrisiko und verringern die Wahrscheinlichkeit für Schwangerschaftskomplikationen.

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Die Lage auf der Geburtsstation der Charité Campus Virchow-Klinikum ist derzeit dramatisch. Immer mehr Schwangere mit Corona-Infektion werden eingeliefert und müssen ihre Kinder in schweren Fällen viel zu früh zur Welt bringen. Die meisten betroffenen Frauen sind nicht geimpft.

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Frauen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen, haben große Angst sich jemandem zu offenbaren, sie fühlen sich oft verzweifelt und isoliert. Aber keine Frau in Deutschland muss allein bleiben mit ihrer Angst oder ihr Kind heimlich, ohne medizinische Begleitung, zur Welt bringen. Frauen können eine professionelle, jederzeit auch anonyme Beratung wahrnehmen und eine einfühlsame, kontinuierliche Begleitung vor und nach der Geburt erhalten.

Das kostenlose Hilfetelefon „Schwangere in Not – anonym & sicher“: 0800 40 40 020 ist rund um die Uhr erreichbar und hilft in mehreren Sprachen weiter. Es bietet den Schwangeren erste Unterstützung und vermittelt an die lokalen Schwangerschaftsberatungsstellen weiter.

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Gegen ungewollte Schwangerschaften hilft die Pille danach. Sie ist zwar in jeder Apotheke erhältlich, kostet aber je nach Präparat zwischen 15 und 35 Euro. Mit Arztrezept ist sie dagegen bis zum 18. Geburtstag kostenlos.

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Das Risiko für das Kind, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Alkohol trinkt, wird häufig unterschätzt. Die Zahl der Frauen, die während der Schwangerschaft Alkohol trinken ist erstaunlich hoch.

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Für Frauen unter 25 Jahren wird ein jährlicher Test auf Chlamydien, der häufigsten sexuell übertragenen Geschlechtserkrankung, angeboten. Chlamydia trachomatis ist ein Bakterium, das bei direktem Schleimhautkontakt übertragen werden kann – bei ungeschütztem Sex und beim Oralverkehr. Die Infektionen verlaufen jedoch meist ohne besondere Symptome, was die Erkrankung so gefährlich macht. Bemerken Frauen die Ansteckung nicht und sie bleibt unbehandelt, besteht die Gefahr entzündlicher Erkrankungen des kleinen Beckens, also der Gebärmutter und der Eileiter. Dauerhafte Schäden – insbesondere der Eileiter – können dann die Folge sein und dazu führen, dass Betroffene nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger werden können.

Weil schwere Folgeerkrankungen wie Sterilität, chronische Unterbauchschmerzen und Schwangerschaftskomplikationen durch rechtzeitige Behandlung großenteils verhindert werden können, ist ein Chlamydien-Screening als Regelleistung für gesetzlich Krankenversicherte angelegt. GKV-Versicherte können den Test in Anspruch nehmen. Eine akute Infektion ist gut mit Antibiotika zu therapieren. Idealerweise sollten im Fall einer diagnostizierten Infektion die Sexualpartner der letzten 60 Tage unbedingt mitbehandelt werden, um so genannte „Ping-Pong-Effekte“ gegenseitiger Ansteckung zu vermeiden.

Sexuell aktive Frauen unter 25 Jahren haben ein besonders großes Risiko für Chlamydien-Infektionen. Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit ab. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt, dass jährlich etwa 300.000 Frauen neu erkranken.

Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen können helfen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Das Frauengesundheitsportal geht auf mögliche Ursachen von Erkrankungen ein, erläutert Untersuchungsmethoden, stellt Behandlungsmöglichkeiten vor und gibt Hinweise zur Vorbeugung von Erkrankungen. Zahlreiche Links zu weiterführenden Informationen runden das wissenschaftlich fundierte Angebot ab.

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Das Cytomegalotvirus (CMV) ist die häufigste Ursache für eine angeborene Virusinfektion in Deutschland. Etwa 1% aller Neugeborenen in Deutschland kommen mit einer CMV-Infektion auf die Welt. Man nimmt an, dass etwa 10-15% der CMV-infizierten Neugeborenen symptomatisch erkrankt sind (Schädigungen des Zentralen Nervensystems, insbesondere von Gehör, Spracherwerb und Augen, Schädigung innerer Organe und der Blutbildung). Davon versterben ca. 10-20% in Folge der Infektion. Obwohl die unterschiedlichen Aspekte der Prophylaxe, Diagnostik und Therapie angeborener und peripartal erworbener CMV-Infektionen sehr komplex sind, sind durch neue diagnostische Methoden günstige Voraussetzungen entstanden, um betroffene Schwangere und Neugeborene frühzeitig zu erkennen.

Nun scheint die Universitäts-Klinik Erlangen einen neuen therapeutischen Ansatz gefunden zu haben.

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Anlässlich des „Tages des alkoholgeschädigten Kindes“ am 09. September 2017 machen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werdende Mütter auf die Folgen des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft aufmerksam. Jedes Jahr werden Schätzungen zufolge mindestens zweitausend Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren, rund zehntausend Kinder leiden an so genannten Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD).

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Kaum etwas kann dem ungeborenen Kind so große Schäden zufügen wie der Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft. Die Folgen können zu einer lebenslangen Belastung werden – für die betroffenen Kinder, aber auch für die ganzen Familien. FAS und FASD sind zu hundert Prozent vermeidbar. Deshalb muss in der Schwangerschaft für jede werdende Mutter eine ganz klare 0,0-Promille-Grenze gelten. Ziel der Bundesregierung ist es, Frauen dafür zu gewinnen, während der Schwangerschaft vollständig auf Bier, Wein und Co. zu verzichten. Außerdem versuchen wir, mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen den betroffenen Kindern beizustehen. Sie brauchen unsere Hilfe und das leider häufig ein Leben lang.“

Werdende Mütter unterschätzen offenbar das Risiko

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), erklärt: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass mehr als ein Viertel der Frauen selbst dann noch Alkohol trinken, wenn ihnen bekannt ist, dass sie schwanger sind. Sie unterschätzen entweder das Risiko oder sie kennen es gar nicht. Deswegen informiert die BZgA auch weiterhin gemeinsam mit dem Berufsverband der Frauenärzte e. V. über die Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft. Die Zusammenarbeit erweist sich als erfolgreich, denn über zwei Drittel der Schwangeren, die wir mit den BZgA-Materialien in den Praxen erreichen konnten, geben an, sich anhand der Broschüren über das Thema informiert zu haben.“

Gravierende Schäden beim Nachwuchs möglich

Die Schädigungen des Kindes im Mutterleib durch Alkoholkonsum können erheblich sein. In den meisten Fällen leiden die Kinder ihr Leben lang: Bereits in der Schwangerschaft ist das Wachstum verzögert, die Gehirnentwicklung wird beeinträchtigt. Von Geburt an ist die gesamte Entwicklung verzögert. Betroffene Kinder haben Schwierigkeiten, das richtige Maß an Nähe und Distanz zu anderen Menschen zu finden. Außerdem sind häufig die kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt.

Die BZgA informiert zusammen mit dem Berufsverband der Frauenärzte über die Risiken des Alkoholkonsums. Sie unterstützt werdende Mütter, denen es schwerfällt, auf Alkohol zu verzichten, auch online und anonym beim Konsumstopp. Hilfe bietet das Internetportal IRIS unter www.iris-plattform.de.

Weitere Informations- und Unterstützungsangebote der BZgA http://www.kenn-dein-limit.de

Alkohol-Selbsttest für Schwangere: http://www.kenn-dein-limit.de/selbst-tests/alkohol-selbsttest-fuer-schwangere/

Quelle: Pressemitteilung Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

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