Praxis Dr. Oliver Schmid
  • Start
  • Praxis
    • Unsere Praxis
    • Unser Team
    • Impressionen
  • Leistungen
    • Pränatale Diagnostik und Geburtsmedizin
    • Leistungsangebot Gynäkologie
  • Aktuelles
  • Service
    • Schwangerschaftskalender
    • Wachstumstabelle
    • Downloads
  • Kontakt
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Schlagwortarchiv für: Pille

Aktuelles, Allgemein, Hormone

Warum die monatliche Pillenpause medizinisch nicht notwendig ist

Viele Frauen glauben, dass die monatliche Blutung unter der Pille ein wichtiger Bestandteil des natürlichen Zyklus sei. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch nicht um eine normale Menstruation.

Die sogenannte „Periode“ während der Pillenpause ist eine Entzugsblutung, die durch das vorübergehende Absetzen der Hormone ausgelöst wird. Sie entsteht nicht, weil ein Eisprung stattgefunden hat oder weil der Körper eine Schwangerschaft ausschließt. Aus medizinischer Sicht erfüllt diese Blutung daher keine wichtige biologische Funktion.

Warum gibt es die Pillenpause überhaupt?

Als die Antibabypille in den 1960er-Jahren entwickelt wurde, orientierte man sich bewusst am natürlichen Menstruationszyklus. Die monatliche Blutung sollte den Frauen das Gefühl vermitteln, dass ihr Körper weiterhin „normal“ funktioniert. Zudem hoffte man damals auf eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz der neuen Verhütungsmethode.

Die heute übliche Einnahme von 21 Tabletten mit anschließender 7-tägiger Pause entstand daher vor allem aus historischen und kulturellen Gründen – nicht aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit.

Was sagt die moderne Medizin?

Nach heutigem Wissensstand können viele Frauen die Pille auch ohne monatliche Pause einnehmen. Dieses Vorgehen wird als Langzyklus bezeichnet.

Dabei werden die hormonhaltigen Tabletten über mehrere Monate hinweg durchgehend eingenommen. Je nach Präparat kann die Einnahme beispielsweise über drei, sechs oder sogar zwölf Monate erfolgen, bevor eine Blutung zugelassen wird.

Vorteile eines Langzyklus

Viele Frauen profitieren von einer verlängerten oder kontinuierlichen Einnahme:

  • Weniger oder keine Blutungen
  • Weniger Regelschmerzen
  • Weniger Migräneattacken während der Pillenpause
  • Weniger Kopfschmerzen
  • Weniger PMS-Beschwerden
  • Bessere Kontrolle bei Endometriose
  • Höhere Lebensqualität für viele Frauen

Insbesondere bei Frauen mit starken Menstruationsbeschwerden, Endometriose oder hormonabhängiger Migräne wird der Langzyklus heute häufig empfohlen.

Ist das gesundheitlich unbedenklich?

Für die meisten gesunden Frauen gilt: Ja.

Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass eine kontinuierliche Einnahme der Pille hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit mit der klassischen Einnahme vergleichbar ist. Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Körper eine monatliche Blutung benötigt, um „gereinigt“ zu werden oder gesund zu bleiben.

In den ersten Monaten können allerdings sogenannte Schmier- oder Durchbruchblutungen auftreten. Diese verschwinden häufig mit zunehmender Einnahmedauer.

Fazit

Die monatliche Blutung unter der Pille ist keine natürliche Menstruation, sondern eine hormonell ausgelöste Entzugsblutung. Aus medizinischer Sicht besteht in den meisten Fällen keine Notwendigkeit für eine regelmäßige Pillenpause. Moderne Einnahmeschemata mit verlängerten Zyklen oder kontinuierlicher Einnahme ermöglichen vielen Frauen eine bessere Kontrolle ihrer Beschwerden und mehr Lebensqualität. Ob ein Langzyklus sinnvoll ist, sollte jedoch immer individuell mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt besprochen werden.

20. Juni 2026/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2026-06-20 14:45:262026-05-31 15:02:26Warum die monatliche Pillenpause medizinisch nicht notwendig ist
Aktuelles, Allgemein, Hormone

Die Pille: Chancen, Risiken und was junge Frauen wissen sollten

Seit ihrer Einführung in den 1960er-Jahren hat die Antibabypille das Leben von Millionen Frauen verändert. Sie gilt als eine der sichersten und am besten erforschten Verhütungsmethoden weltweit. Dennoch wird die Pille heute kritischer betrachtet als noch vor einigen Jahren. Viele junge Frauen fragen sich daher: Ist die Pille die richtige Verhütungsmethode für mich?

Die Antwort ist individuell. Die Pille bietet zahlreiche Vorteile, hat aber auch mögliche Nachteile und Risiken, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.

Wie wirkt die Pille?

Die meisten Antibabypillen enthalten die Hormone Östrogen und Gestagen. Diese verhindern den Eisprung und verändern gleichzeitig den Schleim am Gebärmutterhals, sodass Spermien nur schwer in die Gebärmutter gelangen können.

Bei korrekter Anwendung gehört die Pille zu den sichersten Verhütungsmethoden überhaupt. Die Schwangerschaftsrate liegt bei weniger als einer Schwangerschaft pro 100 Frauen pro Jahr.

Die Vorteile der Pille

Sehr hohe Sicherheit

Einer der größten Vorteile der Pille ist ihre Zuverlässigkeit. Bei täglicher Einnahme schützt sie sehr effektiv vor einer ungewollten Schwangerschaft.

Regelmäßige Menstruationszyklen

Viele Frauen erleben unter der Pille regelmäßige und besser planbare Blutungen. Zyklusunregelmäßigkeiten können sich deutlich verbessern.

Weniger Regelschmerzen

Die hormonelle Wirkung führt häufig zu schwächeren Menstruationsblutungen und weniger Unterleibsschmerzen. Frauen mit starken Menstruationsbeschwerden profitieren oft besonders.

Verbesserung von Haut und Akne

Bestimmte Pillen können die Talgproduktion der Haut reduzieren und dadurch Akne und unreine Haut verbessern.

Schutz vor bestimmten Erkrankungen

Langfristige Studien zeigen, dass die Einnahme der Pille das Risiko für einige gynäkologische Erkrankungen senken kann, darunter:

  • Eierstockkrebs
  • Gebärmutterschleimhautkrebs
  • Eierstockzysten
  • Endometriose

Die Nachteile der Pille

Tägliche Einnahme erforderlich

Die Pille wirkt nur zuverlässig, wenn sie regelmäßig eingenommen wird. Vergessene Tabletten gehören zu den häufigsten Ursachen für eine ungewollte Schwangerschaft trotz Verhütung.

Keine Schutzwirkung vor sexuell übertragbaren Infektionen

Die Pille schützt ausschließlich vor einer Schwangerschaft. Gegen Infektionen wie Chlamydien, Gonorrhö, HIV oder HPV bietet sie keinen Schutz. Dafür sind Kondome weiterhin unverzichtbar.

Mögliche Nebenwirkungen

Vor allem in den ersten Monaten können Nebenwirkungen auftreten:

  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • Brustspannen
  • Zwischenblutungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Verminderte sexuelle Lust

Viele dieser Beschwerden bessern sich nach einigen Wochen wieder. Bei anhaltenden Problemen kann ein Wechsel des Präparates sinnvoll sein.

Beeinflusst die Pille die Psyche?

Dieses Thema wird zunehmend diskutiert. Einige Frauen berichten unter hormoneller Verhütung über Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass manche Frauen empfindlicher auf hormonelle Veränderungen reagieren als andere.

Wichtig ist: Die meisten Frauen vertragen die Pille gut. Treten jedoch deutliche Veränderungen der Stimmung oder des Wohlbefindens auf, sollte dies mit der Frauenärztin oder dem Frauenarzt besprochen werden.

Welche Risiken gibt es?

Thrombosen

Das wichtigste bekannte Risiko der kombinierten Pille ist die Bildung von Blutgerinnseln in den Venen, sogenannte Thrombosen.

Das Risiko ist insgesamt gering, steigt jedoch an bei:

  • Rauchen
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Familiärer Vorbelastung
  • Bestimmten Gerinnungsstörungen

Besonders junge Raucherinnen sollten sich ausführlich beraten lassen.

Erhöhter Blutdruck

Bei einigen Frauen kann die Pille zu einem Anstieg des Blutdrucks führen. Regelmäßige Kontrollen sind daher sinnvoll.

Brustkrebsrisiko

Studien zeigen eine geringe Erhöhung des Brustkrebsrisikos während der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel. Das absolute Risiko bei jungen Frauen bleibt jedoch sehr niedrig.

Ist die Pille für jede Frau geeignet?

Nein. Frauen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten keine östrogenhaltige Pille einnehmen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Frühere Thrombosen
  • Bestimmte Gerinnungsstörungen
  • Schwere Lebererkrankungen
  • Migräne mit Aura
  • Einige Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In solchen Fällen kommen häufig reine Gestagenpräparate oder hormonfreie Verhütungsmethoden infrage.

Welche Alternativen gibt es?

Heute stehen zahlreiche Verhütungsmethoden zur Verfügung:

  • Kondom
  • Hormonspirale
  • Kupferspirale
  • Verhütungsring
  • Verhütungspflaster
  • Dreimonatsspritze
  • Verhütungsimplantat
  • Natürliche Familienplanung

Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von Alter, Lebensstil, Gesundheitszustand und persönlichen Wünschen ab.

Fazit

Die Antibabypille gehört nach wie vor zu den sichersten und am besten untersuchten Verhütungsmethoden. Sie bietet neben dem Schutz vor einer Schwangerschaft zahlreiche zusätzliche Vorteile, etwa bei Regelschmerzen, Akne oder Zyklusstörungen.

Gleichzeitig handelt es sich um ein Medikament, das Nebenwirkungen und Risiken mit sich bringen kann. Deshalb sollte die Entscheidung für oder gegen die Pille immer individuell und nach einer ausführlichen ärztlichen Beratung getroffen werden.

Die beste Verhütungsmethode ist letztlich diejenige, die zuverlässig schützt, gut vertragen wird und zum eigenen Lebensstil passt. Für viele junge Frauen ist das die Pille – für andere eine der zahlreichen Alternativen.

18. Juni 2026/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2026-06-18 15:02:402026-05-31 15:03:47Die Pille: Chancen, Risiken und was junge Frauen wissen sollten

Die letzten 5 Beiträge….

  • Warum die monatliche Pillenpause medizinisch nicht notwendig ist20. Juni 2026 - 14:45
  • Die Pille: Chancen, Risiken und was junge Frauen wissen sollten18. Juni 2026 - 15:02
  • Hormonersatztherapie in den Wechseljahren: Was Frauen um die 50 wissen sollten15. Juni 2026 - 14:49
  • Hoffnung für Frühchen: Wie Künstliche Intelligenz künftig helfen könnte30. Mai 2026 - 11:23
  • Menstruationshygiene heute: Welche Produkte Frauenärztinnen empfehlen – Zum Internationalen Tag der Menstruationshygiene am 28. Mai28. Mai 2026 - 10:46

Online-Termin hier:

Doctolib

Kategorien

  • Aktuelles
  • Allgemein
  • Ernährung in der Schwangerschaft
  • Hormone
  • Impfempfehlungen
  • Infektionen in der Schwangerschaft
  • Pränatale Diagnostik
  • Vorsorge

Adresse

Praxis Dr. Oliver Schmid
Schlossstrasse 2
3. Etage, über ROSSMANN
13507 Berlin – Reinickendorf

Kontakt

Telefon (030) 4346001
Fax (030) 43775725
Email:
kontakt@dr-schmid-berlin.de

Schwangerschaftskalender
Wachstumstabelle
Online-Terminvergabeüber Doctolib
Von Patienten bewertet mit
Note
1,4
© Copyright Dr. Oliver Schmid.
  • Link zu Facebook
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Weiternutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

OKEinstellungen

Cookie and Privacy Settings



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Externe Dienste

We also use different external services like Google Webfonts, Google Maps, and external Video providers. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.

Google Webfont Einstellungen:

Google Maps Einstellungen:

Google reCaptcha Einstellungen:

Vimeo und YouTube Einstellungen:

Datenschutzrichtlinie

Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail in unseren Datenschutzrichtlinie nachlesen.

Datenschutzerklärung
OK