Praxis Dr. Oliver Schmid
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Schlagwortarchiv für: Röteln

Allgemein

Scharlach und Schwangerschaft

Scharlach ist eine bakterielle Infektion, die durch das Bakterium Streptococcus pyogenes verursacht wird. Scharlach tritt häufiger bei Kindern auf, kann aber auch bei Erwachsenen auftreten, einschließlich schwangeren Frauen. Eine Scharlachinfektion während der Schwangerschaft kann besorgniserregend sein, da sie potenziell schwerwiegende Komplikationen für die werdende Mutter und das ungeborene Kind verursachen kann.

Symptome von Scharlach bei schwangeren Frauen

Die Symptome von Scharlach bei schwangeren Frauen sind ähnlich wie bei nicht schwangeren Frauen und umfassen:
– Hohes Fieber
– Halsschmerzen
– Übelkeit und Erbrechen
– Rote und geschwollene Mandeln
– Hautausschlag, der wie eine Sonnenbrand aussieht und sich innerhalb von 1-2 Tagen auf den ganzen Körper ausbreiten kann
– Kopfschmerzen
– Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein

Komplikationen von Scharlach bei schwangeren Frauen

Wenn Scharlach bei schwangeren Frauen nicht rechtzeitig behandelt wird, kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen, einschließlich:
– Nierenentzündung (Nephritis)
– Rheumatisches Fieber
– Lungenentzündung
– Sepsis (Blutvergiftung)

Diese Komplikationen können das Leben der werdenden Mutter und des ungeborenen Kindes gefährden.

Behandlung von Scharlach bei schwangeren Frauen

Die Behandlung von Scharlach bei schwangeren Frauen hängt von der Schwere der Symptome ab. In der Regel wird eine Antibiotikatherapie empfohlen, um die Infektion zu behandeln und Komplikationen zu vermeiden.
Schwangere Frauen sollten jedoch vorsichtig sein, welche Antibiotika sie einnehmen, da einige Antibiotika während der Schwangerschaft nicht sicher sind. Es ist wichtig, mit einem Arzt zu sprechen, um sicherzustellen, dass das verschriebene Antibiotikum sicher für die werdende Mutter und das ungeborene Kind ist.

Prävention von Scharlach bei schwangeren Frauen

Die beste Möglichkeit, Scharlach während der Schwangerschaft zu vermeiden, besteht darin, eine gute Hygiene zu praktizieren und den Kontakt mit Personen zu vermeiden, die an Scharlach erkrankt sind. Wenn eine schwangere Frau Kontakt mit einer Person hat, die an Scharlach erkrankt ist, sollte sie sofort einen Arzt aufsuchen, um eine mögliche Infektion zu vermeiden.

Fazit

Scharlach kann (unbehandelt) bei schwangeren Frauen schwerwiegende Komplikationen verursachen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird. Schwangere Frauen sollten bei Verdacht auf eine Scharlachinfektion sofort einen Arzt aufsuchen.

9. Mai 2023/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2023-05-09 13:32:192023-05-09 15:37:58Scharlach und Schwangerschaft
Aktuelles, Impfempfehlungen, Infektionen in der Schwangerschaft

Vor Schwangerschaft: Auch Angehörige sollten Impfschutz prüfen

Als Vorbereitung auf eine Schwangerschaft sollte u. a. ca. 6-8 Wochen vor der geplanten Schwangerschaft schon mit der Einnahem von Folsäure begonnen werden und die Impfungen aktualisiert werden. Auch der Partner und die Kinder sollten ihren Impfstatus überprüfen.

Denn nach den Angaben des Berufsverbandes haben ein Grossteil der Schwangeren keinen ausreichen Impfschutz gegen Masern, Keuchhusten, Hepatitis B, Windpocken und Röteln. Diese Infektionen können unter anderem auch den Embryo bereits im Mutterleib schädigen.

Mehr dazu hier.

6. Juni 2014/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2014-06-06 07:57:552020-06-03 08:54:29Vor Schwangerschaft: Auch Angehörige sollten Impfschutz prüfen
Infektionen in der Schwangerschaft

Röteln (Rubella)

Röteln (Rubella)

Vorkommen

Das Rötelnvirus ist weltweit endemisch verbreitet. In Populationen, in denen nicht geimpft wird, erfolgen 80–90 % der Infektionen im Kindesalter. In gemäßigten Klimazonen wird im Frühjahr die höchste Erkrankungshäufigkeit beobachtet. In Deutschland (BRD) wurde 1974 die Rötelnimpfung eingeführt. Sie wird seit 1980 als Kombinationsimpfung (mit Masern und Mumps) empfohlen. In der DDR war die Rötelnimpfung nicht allgemein verfügbar. Seit 1990 wird auch in den neuen Bundesländern die MMR-Impfung angewendet. Wie in Westdeutschland hat sie im Vergleich zur Vorimpfära zu einem deutlichen Rückgang der Rötelnmorbidität geführt. Weiterlesen

2. August 2009/von Oliver Schmid
/eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png 0 0 Oliver Schmid /eloox-cms/uploads/2020/05/OliverSchmid_Logo_Website-2.png Oliver Schmid2009-08-02 12:00:002020-06-03 08:54:50Röteln (Rubella)

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