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Anfangs galt die Impfempfehlung und die Kostenübernahme der Krankenkassen bzgl. der HPV-Impfung für die jungen Frauen zw. 12 und 18 Jahren. Dann erweiterten die Karkenkasse die Kostenübernaheme auf die Frauen bis 25 Jahre. Hinzu war und ist jedoch die individuelle Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse notwendig.

Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, empfiehlt auch die Impfung der Frauen nach dem 25. Lebensjahr. Diese Frauen würde durch die Impfung einen besseren Immunschutz erreichen können, als die Frauen, die durch die Infektion nur eine Immunität gegen das Virus erlangen, mit dem sie infiziert wurden.

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Oft wird diskutiert, ob das Mammographie-Sreening (Röntgenuntersuchung der Brust, alle zwei Jahre zwischen dem 50,. und dem 70. Lebensjahr)  sinnvoll, ausreichend oder sogar schädlich ist. Ob die Mamma-Sonographie (Ultraschalluntersuchung der Brust) besser ist oder ergänzend sein sollte.

Auf der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Serologie in Berlin wurden die aktuellen Daten zusammengefasst und konkrete Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Die Änderungen des Brustkrebs-Screenings müssten helfen, die Zahl der aggressiven und lebensbedrohlichen Krebserkrankungen zu senken, ohne durch die Entdeckung und Behandlung von wenig aggressiven Krebsvarianten Schaden anzurichten.

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Neben den umfassenden Untersuchungen, die durch die Mutterschafts-Richtlinien festgelegt sind und von den gesetzlichen sowie den privaten Krankenkassen übernommen werden, gibt es eine Reihe von zusätzlichen Untersuchungen. Ein Teil dieser zusätzlichen Untersuchungen können im Einzelfall sinnvoll sein, werden aber nicht durch die Krankenversicherungen abgedeckt. Dazu gehören zum Beispiel Toxoplasmose, Parvo-Virus-B19 und CMV (Zytomegalie-Virus).

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Der Säuregehalt (pH) der Scheide gibt Aufschluss auf das gesunde Scheidenmilieu. Dies wiederum lässt ggf. eine vaginale Infektion frühzeitig erkennen und therapieren. Studien haben gezeigt, dass damit die infektionsbedingte Frühgeburtsrate gesenkt werden kann.

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Seit der Einführung des Mutterpasses und die Durchführung der Schwangerschaftsvorsorge durch die Frauenärztinnen und Frauenärzte übernommen wurde, kam es zu eine Senkung der Neugeborenensterblichkeitsrate und der mütterlichen schweren Komplikationen von über 90 %. Weiterlesen

Sämtliche medizinisch notwendigen Leistungen vergütet Ihre Krankenkasse. Es gibt aber nicht notwendige, dennoch medizinisch durchaus sinnvolle und auch wünschenswerte Untersuchungen, die jedoch ohne medizinische Begründung und ohne entsprechende Notwendigkeit von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt werden.

 

Diese Untersuchungen können wir Ihnen nur als privatärztliche Leistung oder „individuelle Gesundheitsleistungen“ (IGel) erbringen.

 

  • Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens durch die Scheide zur Entdeckung von Schleimhautveränderungen oder Tumoren der Gebärmutter und von nicht tastbaren Tumoren und Zysten der Eierstöcke, besonders unter Hormoneinnahme, bei Übergewicht und/oder Hormonstörungen.
  • Ultraschalluntersuchung beider Brustdrüsen zur Entdeckung von nicht tastbaren Cysten und Tumoren, insbesondere bei der festen und/oder großen Brust. Gegebenenfalls mit zusätzlicher farbiger Gefäßdarstellung der Blutgefäße zum Ausschluss abnormer Durchblutungsverhältnisse.
  • Ultraschallkontrolle eines Intrauterinpessars („Spirale“) zur Kontrolle auf korrekte Lage der Spirale. Dies wird auch bei Symptomlosigkeit alle 6 Monate empfohlen.
  • Nackentransparenzmessung plus Erst-Trimesterscreening. Individuelle Risikoabschätzung für das Vorliegen von Chromosomenstörungen (z.B. Trisomie 21) mittels Ultraschall-Messung der kindlichen Nackenfalte, möglichst in der 14. SSW. In Kombination mit einer mütterlichen Blutuntersuchung (PAPP-A + freies Beta-HCG) übertrifft der Test in seiner Aussagekraft bezüglich des Risikos einer Trisomie 21 den früher durchgeführten Triple-Test. Zusätzlich lassen sich in dieser SSW bereits zahlreiche Organe des Kindes sonographisch beurteilen und somit zahlreiche Fehlbildungen ausschließen.
  • Toxoplasmose-Test (Blut) Die Toxoplasmose kann durch Genuss von rohem Fleisch oder Katzenkontakt übertragen werden und verläuft meistens ohne spezifische Symptome bei der Mutter. Eine Erstinfektion mit Toxoplasma gondii in der Schwangerschaft kann zur Schädigung des Feten führen.
  • Blutzuckerbelastungstest (Blut) – Bei einer Vielzahl von Schwangeren mit einem Schwangerschaftszucker wird dies durch die routinemäßigen Untersuchungen nicht festgestellt. Dies kann jedoch unbemerkt und unbehandelt zu einem erhöhtem Fehlbildungsrisiko oder einer Risikoschwangerschaft führen.
  • Chlamydien-Test (Urin) – Die Chlamydien-Infektion ist die häufigste sexuell übertrage Krankheit und kann negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit oder eine Schwangerschaftsverlauf haben.
  • Thin-Prep® PAP – Test – hierbei handelt es sich um eine technische Weiterentwicklung des klassischen Krebsabstriches. Besonderer Vorteile dieses Verfahrens ist in der Aufbereitung der entnommen Zellen zu sehen, die zu einer verbesserten Früherkennungsrate von Krebsvorstufen führt.
  • HPV – Test – Gebärmutterhalskrebs ist weltweit der häufigste Krebs der Frau und wird in 95% der Fälle durch die Infektion mit dem humanen Papillomaviren (HPV) hervorgerufen. Mit dem HPV-Test ist es möglich, das Risiko einer möglichen späteren Krebserkrankung frühzeitig zu erkennen. Hiermit ist eine größtmögliche Sicherheit für die Patientin zu erreichen.
  • Osteodensitometrie (Knochendichtemessung per Ultraschall) – zur rechtzeitigen Entdeckung eines möglichen Knochenabbaues und der damit verbundenen Knochenbruchgefahr im Rahmen der Osteoporose. Die Messung erfolgt strahlungsfrei durch eine Ultraschalluntersuchung.
  • HIV 1 + 2 Test (Blut) – zur Sicherheit, dass Sie nicht Überträger des ansteckenden Immunschwäche-Virus HIV 1 oder 2 Erreger der Immunschwäche-Krankheit AIDS, sind.
  • Schwangerschaftstest (Urin oder Blut)
  • Diese Untersuchung umfasst eine umfangreiche Beurteilung der Leber- und Nierenwerte, der Blutfette incl. Cholesterin und der Mineralsalze im Blut.
  • Urin-Untersuchung (Urin) – Bei diesem Schnelltest wird der Urin auf Zucker, Bakterien, Säuregrad und weitere Parameter untersucht. Der Befund wird sofort mitgeteilt.
  • Schilddrüsentest (Blut)  Durch die Bestimmung dieser Hormone dient der Erkennung einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse.
  • Hormonspiegel Östradiol und FSH (Blut) – Diese Untersuchung dienst der Beurteilung Ihrer Eierstocksfunktion. Dies kann klären, ob noch eine Schwangerschaft möglich ist, ob die schon Wechseljahre eingetreten sind, oder ob ein Hormonmangel anderer Ursache vorliegt, der u. a. zu den bekannten Östrogenmangelschäden Osteoporose und koronarer Herzkrankheit führen könnte.
  • Darmkrebsfrüherkennung durch PreventID® CC – Durch diesen Test werden winzigste Mengen Blut im Stuhl nachgewiesen. Dies dient der Darmkrebs-Früherkennung.
  • Blasenkrebsfrüherkennung durch MNP-22®  – dieser Test ist CE-zertifiziert und in den USA von der FDA als einziger Marker für die Erstuntersuchung und Verlaufskontrolle bei Blasenkrebs zugelassen
  • Spiralen-Einlage zur Empfängnisverhütung. Die am häufigsten verwendeten Spiralen sind entweder mit einem Kupferdraht (Cu-IUD) oder einer hormonfreigebenden Schicht (MIRENA®) umgeben.

Unser Angebot im Bereich der Gynäkologie erstreckt u. a. über folgende Bereiche:

     

  • Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen für Frauen
  • die allgemeine Gynäkologie mit Verhütungsberatung und -planung
  • Kinderwunschberatung und -behandlung
  • Krebsvor- und -nachsorge
  • allgemeine Gesundheitsvorsorge
  • Ultraschalluntersuchungen des Genitale und der Brust
  • Betreuung von Frauen mit Hormonproblemen und Wechseljahresbeschwerden
  • Zur Beurteilung der Knochendichte steht uns die Osteodensitometrie zur Verfügung

 

die Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen für Frauen sind

ab 20 jährliche Früherkennung Gebärmutterhalskrebs und Krebserkrankungen des Genitales:

  • Anamnese (gezielte Erhebung der medizinischen Vorgeschichte der Patientin)
  • Untersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane
  • Abstrich zur Zellgewinnung vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal mit nachfolgender mikroskopischer Untersuchung der Zellen
  • Beratung über das Ergebnis
  • (jährlicher Chlamydientest bis zum Ende des 25. Lebensjahres)

 

ab 30 zusätzlich jährliche Früherkennung Brustkrebs:

  • Abtasten der Brustdrüsen und der regionären Lymphknoten (Achselhöhlen)
  • Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust
  • Beratung über das Ergebnis

 

ab 50 jährlich zusätzliche Früherkennung Darmkrebs

  • gezielte Beratung über Ziel und Zweck des Darmkrebs-Früherkennungsprogramms
  • Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl
  • Enddarmaustastung
  • Beratung über das Ergebnis

 

ab 50 Früherkennung Brustkrebs alle zwei Jahre bis zum Ende des 70. Lebensjahres:

  • Röntgen-Untersuchung (Mammographie-Screening) der Brust
  • Beratung über das Ergebnis

 

ab 55 Früherkennung Darmkrebs

  • gezielte Beratung über Ziel und Zweck des Darmkrebs-Früherkennungsprogramms
  • Darmspiegelung (Koloskopie)
  • Beratung über das Ergebnis
  • nach zehn Jahren zweite Darmspiegelung

oder:

  • alle zwei Jahre: Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl
  • Beratung über das Ergebnis
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Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Früherkennungsuntersuchungen für die genannten zeitlichen Abstände. Sollten Sie eine Untersuchung in einem kürzeren Abstand als angegeben in Anspruch nehmen, machen Sie bitte Ihren Arzt darauf aufmerksam, da er diese Untersuchung dann nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen kann, sondern privat berechnen muss.

 

Unser Leistungsangebot an Sie umfasst die normale Schwangerenvorsorge sowie die Betreuung von Risikoschwangerschaften. Wir sorgen während der Schwangerschaft für die gesamte medizinische Betreuung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.

 

erweiterte pränatalen Diagnostik / Pränataldiagnostik

Das Angebot der erweiterten pränatalen Diagnostik in unserer Praxis erstreckt sich vom Erst-Trimester-Screening mit Nackenfaltenmessung (lizenziert durch die FMF-London) und Hormondiagnostik (PAPP-A, f. ß-HCG), frühem Organultraschall und fetaler Echokardiographie, über die Feindiagnostik/Organultraschall im zweiten Trimester mit fetaler Echokardiographie und farbcodierter Doppleruntersuchungen bis hin zur invasiven Diagnostik mit Chorionzottenbiopsie (Mutterkuchenbiopsie) und Amniocentese (Fruchtwasserpunktion).

Mit dem Voluson E8® steht uns ein modernes Hochleistungs-Ultraschallgerät zur Verfügung.

Die neue State-of-the-Art-Platform Voluson® E8 ist ein erstklassiges Sonographiesystem für die Frauenheilkunde, das völlig neuartige Diagnose-Tools besitzt, mit denen Bilder einer bisher nie dagewesenen Qualität erzeugt und somit weitere Fragestellungen bereits in die Ersttrimesterdiagnostik vorverlegt werden können. Ferner legt es den Grundstein für weitere Innovationen in der Zukunft.

Eine komplett neue 4D Transvaginalsonde hilft bei der Visualisierung und Erkennung von fetalen Fehlbildungen zu einem früheren Zeitpunkt denn je und bietet eine verbesserte Diagnosesicherheit bei komplexen gynäkologischen Untersuchungen.

Die 3D-Oberflächendarstellung ermöglicht die photorealistische Darstellung von Oberflächen des zu untersuchenden Organs oder des Fötus. So erhält man einen Überblick über die gesamte Region und kann ggf. pathologische Befunde einer Organoberfläche sichtbar machen.

 

normale Untersuchungen und Beratungen während der Schwangerschaft

Alle vier Wochen (ab der 32. Woche alle vierzehn Tage) wird durch die Vorsorgeuntersuchungen Ihr Wohlbefinden und die Entwicklung des Feten kontrolliert und nach eventuelle Anzeichen auf Gesundheitsstörungen oder Gefährdung bei Mutter und Kind überprüft.

Die Erst-Untersuchung beinhaltet

  • Familien-, Eigen-, Schwangerschafts- sowie Arbeits- und Sozialanamnese
  • Allgemeinuntersuchung und gynäkologische Untersuchung
  • Blutdruckmessung und Feststellung des Körpergewichtes
  • Urinuntersuchung und Hämoglobinbestimmung

 

Nachfolgeuntersuchungen:

  • Gewichtskontrolle und Blutdruckbestimmung
  • Urinuntersuchung und Hämoglobinbestimmung
  • Kontrolle des Standes der Gebärmutter und Kontrolle der kindlichen Herzaktionen
  • Feststellung der Lage des Kindes

 

Ultraschall-Untersuchungen:

Insgesamt sind im Rahmen der Mutterschutzrichtlinien drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen:

  • von Beginn der 9. bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche
  • von Beginn der 19. bis zum Ende der 22. Schwangerschaftswoche
  • von Beginn der 29. bis zum Ende der 32. Schwangerschaftswoche

 

Zusätzliche Untersuchungen

Durch eine Laboruntersuchung des Blutes werden unter anderem zusätzlich die Immunität und damit der Schutz vor Röteln-Embrypathie und der Blutgruppe festgestellt. Besteht eine Risikoschwangerschaft gibt es weitere Untersuchungen.

Wir arbeiten in unserer Praxis mit einer Hebamme zusammen, die Sie mit mir gemeinsam gerne in Ihrer Schwangerschaft betreut. Zur Erleichterung von Schwangerschaftsproblemen und zur Geburtsvorbereitung wird in unserer Praxis auch die Akupunktur durchgeführt.